Nikabra-Rätsel 2023

 
Werte Freunde, Freundinnen, Nikabristen,
 
und wieder ist ein Jahr um. Und wieder bekommt ihr Rätselpost von mir, trotz … trotz der Welt, wie sie nun mal gerade ist, trotz uns Menschen, die wir – zumindest kollektiv betrachtet – nicht die klügsten, umsichtigsten und friedvollsten zu sein scheinen.
 
Doch das gilt selbstredend nicht für diesen Kreis, und so lade ich euch herzlich ein, eure kreative Individualität und Subjektivität und Brillanz zur gemeinschaftlichen Erbauung all derer, die um Nikabra wissen, voller Elan und Eleganz auf folgendes Thema auszurichten:
 
FRIEDEN
 
Gern mit zweierlei Blickwinkel: 
a.) Was tut ihr selbst, wenn euch der innere Frieden abhanden kommt? Wo und wie findet ihr ihn wieder?
b.) Bitte her mit Ideen, Träumen, Visionen, revolutionärem Gedankengut, Geschichten, wie der Frieden in der großen weiten Welt angefacht, bewahrt und gelebt werden kann.
 
Ich stelle aus allen Einsendungen für den Kreativ-Teil eine Collage zusammen, die uns hoffentlich einmal tief durchatmen lassen wird und ein kleines, feines Lichtlein im Herzen entzündet.
 
Und nun zur Wissensfrage:
Wie heißt die Hauptfigur im Hauptwerk der ersten Frau, die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde?
 
Einsendeschluss ist wie immer der 5. Dezember um 12.00 MEZ. Es gibt Preise! Darunter z.B., in meiner Übersetzung, das wunderbare Buch „Als du Wolke warst” mit Kindergedichten von María José Ferrada. Und – give peace a chance! – die Little people, big dreams-Bände zu Yoko Ono und John Lennon. Obendrauf sicher noch etwas Lecker-Kulinarisches.
 
Ich freue mich, von euch zu hören!
 
Herzlichst und friedlich in alle Himmelsrichtungen
 
 
Ich wünsche allseits frohes Nikabra!
 
Die Antwort auf die Wissensfrage war, so wurde mehrfach angemerkt, in diesem Jahr fast unglaubhaft einfach. Für alle: Gesucht war der Name der Hauptfigur und Ich-Erzählerin Gräfin (bzw. „Komteß”) Martha Althaus aus dem pazifistischen Roman „Die Waffen nieder!” von Bertha von Suttner, veröffentlicht 1889. 1905 erhielt Bertha von Suttner als erste Frau den seit 1901 vergebenen Friedensnobelpreis.
 
Besonders einfach war es für Sela Miller, die meine Frage schon ein Jahr im Voraus in einem Blogbeitrag behandelt hat, den ich hier verlinken und sehr empfehlen möchte.
 
Eher groß im Vergleich war das Thema Frieden für den Kreativteil. Ich danke allen, die sich Gedanken gemacht und diese Gedanken geteilt haben! Die Sammlung findet ihr im Anhang.
 
Der freie, spielerische Umgang mit diesem Thema war wohl schwieriger als sonst schon mal, daher habe ich Margarita Rubys Kreativ-Miniaturen rund um und zwischen die anderen, weiter ausholenden Texte gestellt.
 
Das Losglück fiel auf Felix Mayer und René Vögtli für den Wissens- und Margarita Ruby und Hans-Werner Greß für den Kreativteil. Ihr bekommt in den nächsten Tagen Post von mir!
 
Für alle einen Jahresausklang, so schön, friedlich und behaglich wie nur möglich – und als Wunsch für 2024: Lasst uns nicht verzagen! Als viele können wir was, vielleicht ja doch auch im Außen …
 
 
Hier die Sammlung der Beiträge als PDF:
 
Und „Wünsch dir was“, gespielt und gesungen von Andreas Schindler: